Baltrum-Bilder

Elma Ihben auf Baltrum

Mitte Juni eröffnete eine Ausstellung auf Baltrum: Elma Ihben aus Hage zeigt ihre Werke bis Oktober diesen Jahres im Rathaus.

Baltrum hat eine lange Tradition in der Gunst der Künstler. Dies freute den stellvertretenden Bürgermeister Bernd Klein bei der Eröffnung der Dauerausstellung, zu der leider nur wenige Baltrumer erschienen waren und gar keine Kurgäste.

Die gebürtige Norderin hat sich intensiv mit der Insel beschäftigt. Elma Ihben zeigt Bilder aus der Vergangenheit: Historische Dorfteile, alte Bauwerke, Wahrzeichen und Landschaften. Die Werke wirken neu und frisch – als wäre es heute. Sie überlasse es dem Betrachter, was er dabei empfinde. Federzeichnungen in Kombination mit Aquarell und Öl hat sie zu ihrem ganz persönlichen Stil gemacht. Sie betrachte sich als „Lehrling der Natur“ und versucht neue Farbgebungen, neue Schattierungen immer wieder neu umzusetzen, um in ihrem künstlerischen Schaffen nicht stillzustehen. Dass sie dabei alte Motive zum Thema macht, begründet sie damit, dass diese es gerade Wert wären, festgehalten zu werden. So manch ein Häusles-Besitzer auf Baltrum wird sein Hotel, sein Pensionshaus, seine umgebaute Villa nun als Kunst im Foyer des Rathauses anschauen (und käuflich erwerben) können.

Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von einem literarischen Text der Künstlerfreundin und Schriftstellerin Renate Hedemann aus Großheide, die einen Bogen spann über die Entwicklung der kleinen Insel Baltrum vom Fischerdorf zum Nordseebad.

Die Inselglocke Baltrum 3-2002